Südtirol ist eines der bekanntesten und beliebtesten Wandergebiete das es in Europa gibt. Dies hat natürlich auch seinen Grund. Südtirol liegt an der Südseite der Alpen und kann damit ein besonderes Klima aufweisen. In hohen Lagen liegt gerade im Winter sehr viel Schnee.
Somit kann in Südtirol nicht nur gewandert, sondern im Winter auch Ski gefahren werden. Dennoch ist es in den Tälern sehr mild und angenehm warm. Hier spürt man schon etwas das südliche Klima. Die bekanntesten und größten Städte sind Bozen und Meran. Das Wandergebiet Südtirol ist vor allem durch die Brennerautobahn aus Deutschland sehr gut zu erreichen. Somit kann ein teurer Flug gespart werden.
Dieses Geld können die Urlauber dann anderweitig ausgeben. In Südtirol ist sicherlich für jeden Wanderer die passende Route dabei. Insgesamt gibt über 17.000km Wanderwege von leicht über anspruchsvoll bis hin zu richtig schweren Routen. Ohne Probleme kommt man in Norditalien auf über 2000m und hat einen herrlichen Blick auf die Bergwelt der Alpen und den Dolomiten.
Die Berge und Täler in Südtirol
Die schönsten Berge in Südtirol zu nennen ist wegen der Vielzahl der Gipfel nur sehr schwer möglich. Südtirol kann in vier Haupttäler eingeteilt werden. Dies sind das Etschtal, Eisacktal, Vinschgau und Pustertal. Der höchste Berg liegt im Vinschgau und ist das Ortlermassiv mit seinen 3905m. Diesen zu besteigen ist allerdings nicht einfach.
Dazu braucht es schon sehr viel Erfahrung und auch die passende Ausrüstung. Doch in Südtirol können nicht nur Gipfel erklommen werden, es gibt auch viele schöne Seen. Diese Wanderungen sind meist deutlich einfacher. Die bekanntesten Seen in Südtirol sind der Reschensee, Kalterer See und der Vernagt-Stausee im Schnalstal. Eine weitere Möglichkeit ist in Südtirol von Almhütte zu Almhütte zu wandern.
Dabei müssen dann nicht an einem Tag mehrere tausend Höhenmeter bestiegen werden, sondern man kann sich die Strecke in Abschnitte einteilen. Dies empfiehlt sich vor allem für die nicht ganz so sportlichen Wanderer.